Sandstrandgedankensammler
Bestia animos ripa colligens oder Barc

Sandstrandgedankensammler Barc

Lateinischer Name Bestia  animos ripa  colligens
Colligens kommt   vom lateinischen Verbum colligere,  welches sammeln, aufsammeln  bedeutet und somit den Barc  als „Sammler“ qualifiziert, womit sicherlich auf das Gedankensammeln des Tieres angespielt wird.
Lange Zeit war der Sandstrandgedankensammler verschollen und wurde meist als fiktives Lebewesen dargestellt.   Erst in neuerer Zeit (2010) wurde nach viele Jahren wieder ein Exemplar an den Sandstränden in der Sfakia gesichtet. 
Der Sandstrandgedankensammler  (Barc)  kann bis zu 30 cm lang werden und ca. 1 Kilo schwer.  Mit seinem stämmigen Körper, seinem platten  Schwanz aber vor allem mit seinem beweglichen  Rüssel ist er ausgezeichnet dafür geeignet Gedanken, die ja bekanntlich in 20 bis 30 cm Höhe an den Stränden schweben, als Nahrung auf zu nehmen.
Der Sandstrandgedankensammler  ist ein semiaquatisches Säugetier,  das heißt sein Lebensraum sind  Meere und deren Strände. Tagsüber  hält sich der Sandstrandgedankensammler  in den Zeithöhlen des Meeres auf.  Kurz vor Sonnenuntergang oder Sonnenaufgang verlässt das scheue Wesen seine Höhle und begibt sich auf die Nahrungssuche an den Strand. Die dort mit seinem beweglichen Rüssel aufgesammelten Gedanken geben ihm Nahrung (Tagesbedarf ca. 500 bis 1000 gedachte Gedanken;  je nach Denk Qualität).
Der Sandstrandgedankensammler oder Barc ist ein sehr scheues Tier. Meist kann er nur vom Homo ludens in den Abenddämmerungen wahrgenommen werden.  In sehr seltenen Fällen wird berichtet, dass der Homo ludens  verdaute und verarbeitete Gedanken Sequenzen  des Barc`s aufnehmen kann aus denen Geschichten und  Gedichte entstehen.

copyright klaus Eidt flisvos
nach oben