Fish Soup on the rocks






Oder wie das Salz in die Suppe kam.
Kakavia, so heißt die traditionelle Fischsuppe, würzig angemacht mit Kartoffeln und verscheiden Sorten Fisch. Die Bewohner Kretas, besonders in Sfakia widmeten sich schon früh dem Meer und der Fischerei, um ihren kargen Speiseplan zu erweitern.  Auf ihren Fangfahrten durch das lybische Meer ernährten sich die Fischer von der Kakavia.  Als Nahrungsmittel hatten sie oft nur Kartoffel, Zwiebel  und Olivenöl dabei. Diese Zutaten zusammen mit verschiedenen Fischen aus ihrem täglichen Fang ergaben sie Kakavia Suppe.  
Bevorzugt wurden Fischsorten aus  der Meerestiefe, da diese langsam schwimmen und so mehr Fett enthalten als die schnell dahin jagenden Fische aus den oberen Wassertiefen.
Das Fett der Fische ist es was der Suppe ihren einzigartigen Geschmack verleiht.  Die Fischer aus Sfakia aßen diese Suppe fast täglich. Sie gab ihnen die nötige  Kraft für die harte Arbeit. Natürlich hat die  echte Kakavia eine Menge Kalorien und taugt sicher nicht für eine Hungerdiät.
Der Vater von Spiros hat mir , erzählt:  Gab es auf Fangfahrten, die mehrere Tage dauerten, einen Feiertag oder einen sonstigen Anlass, wurde an einer der unzähligen Felseninsel Anker geworfen.  Die fischer kletterten auf den Felsen und kochten dort ihre Kakavia. War die Suppe fertig, wurde sie kochendheiss in eine der vielen Steinmulden gegossen, wo sie unter Umrühren das Meersalz aus dem Stein aufnahm. Anschließend hielt sich keiner lange mit Tellern auf und die Kakavia wurde direkt aus dem „Felsentopf“ gelöffelt. Das ist die Kakavia on the rocks

Sollten Sie mal in Flisvos Sfakia sein, fragen sie nach der Fischsuppe. Sie müssen diese Suppe einfach probieren, sie ist unglaublich lecker.

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